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Industrie und Technik - 4 Ersttagsbriefe, Katalog-Nr. 990-994, Bund

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Produktinformationen "Industrie und Technik - 4 Ersttagsbriefe, Katalog-Nr. 990-994, Bund"
Die Ersttagsbrief-Garnitur ist frankiert mit der Briefmarken-Dauerserie "Industrie und Technik" zu 60, 150, 180 und 230 Pfennig, Katalog-Nr. 990-994, und wurde mit dem Ersttagsstempel von Bonn am 16.11.1978 abgestempelt. Die Briefmarken und Ersttagsbriefe zeigen ein Röntgengerät, einen Löffelbagger, einen Radlader und einen Flughafen.

Für die am 1.1.1979 in Kraft tretende neue Gebührenordnung verausgabte die Deutsche Bundespost und die Landespostdirektion Berlin eine neue Postwertzeichen-Dauerserie „Industrie und Technik“.

Der 60-Pfennig-Wert zeigt ein Röntgengerät. Die von Wilhelm Conrad Röntgen (1845-1923) entdeckten und nach ihm benannten Strahlen haben im Laufe der Jahre große Bedeutung in Forschung,Technik und Medizin erlangt. Zu ihren Anwendungsgebieten gehören die Grobstrukturuntersuchung von Bauteilen, die Prüfung von Werkstoffen, die Echtheitsuntersuchung von Gemälden sowie die Prüfung von Mumien, Baudenkmälern und Fossilien. Von aktueller Bedeutung ist der Einsatz von Röntgenstrahlen bei der Suche nach versteckten Waffen oder anderen Gegenständen. Im Bereich der Medizin sind die Röntgendiagnostik mit Aufnahmen und Durchleuchtungen sowie die vielfältigen Methoden der Strahlentherapie hervorzuheben. 

Das Postwertzeichen zu 150 Pfennig zeigt einen Löffelbagger – ein Hydraulikbagger, der heute auf jeder Baustelle anzutreffen ist. Hohe Leistung, breiter Einsatzbereich zeichnen diese Maschine aus. Die Entwicklung dieser Geräte setzte vor etwa 20 Jahren bei kleinen Geräten ein. Mittlerweile sind Hydraulikbagger mit einem Gewicht von 250 Mp., 1000 kW Leistung und 14 m³ Löffelinhalt im Einsatz. Diese Großgeräte werden als Gewinnungsgeräte in der Minenindustrie eingesetzt. Die Technik dieser Geräte wurde insbesondere in Deutschland entwickelt und vorangetrieben. Entsprechendes Gewicht haben unsere Erzeugnisse daher auf dem Weltmarkt. Insbesondere ist der USA-Markt für die großen Geräte interessant.

Das Postwertzeichen zu 180 Pfennig zeigt einen Radlader. Radlader sind Ladegeräte, bei denen das Lösen durch horizontale Schneidkräfte, die vom Fahrwerk aufgebracht werden, erfolgt. Die Schaufel wird in der Regel durch Kippen entleert. Sie werden meist als Zusatz- oder Anbaugeräte zu normalen Reifen- oder Raupenschleppern gebaut und führen Schaufelbewegungen (Heben und Kippen) aus.

Der Wert zu 230 Pfennig zeigt das Fluggast-Terminal des Frankfurter Flughafens, das im März 1972 eröffnet worden ist. Rhein-Main, 1936 gegründet, entwickelte sich in den vergangenen Jahrzehnten zu einer Drehscheibe des internationalen Luftverkehrs. Weltweit steht Frankfurt im Passagierverkehr an zehnter Stelle, im Luftfrachtverkehr sogar an vierter Stelle. 1978 registrierte man in Frankfurt fast 16 Millionen Fluggäste, über 60.500 Tonnen Luftfracht und 69.000 Tonnen Luftpost. Damit ist Rhein-Main in Europa im Passagieraufkommen Nr. 2, bei Luftfracht und Luftpost sogar Nr. 1. Die Zahl der Starts und Landungen stieg 1978 auf rund 216.000. Der Anteil der Großraumflugzeuge wächst ständig. Täglich werden auf diesem Flughafen mehr als 50 Jumbo-Jets Boeing 747, McDonell Douglas DC-10 und Airbus A-300 sowie andere Großraumflugzeuge abgefertigt. Allein im Linienverkehr bietet Frankfurt in der Woche nahezu 4.800 Verbindungen mit 190 Städten in 90 Ländern. Nahezu jeder zweite Fluggast wechselt auf Rhein-Main das Flugzeug. Frankfurt gewährleistet eine für Großraumflughäfen beispiellose Umsteigezeit von lediglich 45 Minuten. Eine der Voraussetzungen dafür ist die elektronisch gesteuerte Gepäckförder- und -sortieranlage, die die Koffer umsteigender und abfliegender Fluggäste automatisch zum richtigen Jet befördert. Die besondere Bedeutung von Frankfurt im Weltluftverkehr erklärt sich aus der zentralen geografischen Lage im Herzen Mitteleuropas, der hervorragenden Anbindung an das Autobahn- und Schienennetz, aber auch aus der Leistungsfähigkeit dieses Flughafens mit seinen modernen techcnischen Einrichtungen und seiner ausgefeilten Betriebsorganisation. Weit über 30.000 Menschen sind auf dem Frankfurter Flughafen beschäftigt. Im Terminal-Komplex, in den einschließlich der Verkehrsanbindung rund 1 Milliarde Mark investiert worden sind, gibt es knapp 130 verschiedene Läden und Restaurants, 3 Kinos und eine große Diskothek. Auch eine rund um die Uhr besetzte Klinik fehlt ebensowenig wie eine Zahnarzt-Praxis, eine Apotheke, ein Geistlicher, ein Förster, ein Polizeirevier und ein eigenes Hauptzollamt. In das Terminal integriert sind eine Tiefgarage und ein Parkhaus für insgesamt 7.000 Autos von Fluggästen. Vom Flughafen-Bahnhof, 12 Meter unter der Erde vor dem Terminal gelegen, gelangt der Passagier in 12 Minuten in die Frankfurter Innenstadt. Sogar Fernzüge fahren zum „Jumbo-Bahnhof“.

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