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Agnes Miegel 100. Geburtstag - Ersttagsbrief, Katalog-Nr. 1001, Bund

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Produktinformationen "Agnes Miegel 100. Geburtstag - Ersttagsbrief, Katalog-Nr. 1001, Bund"
Der Ersttagsbrief ist mit der Sonderbriefmarke zu 60 Pfennig "100. Geburtstag von Agnes Miegel" frankiert, Katalog-Nr. 1001, und wurde mit Sonderstempel Bonn am 14.2.1979 abgestempelt. Auf dem Ersttagsbrief ist ein Beispiel aus dem Manuskript "Das Glasspindchen" der Dichterin abgebildet.

Am 9. März 1979 ist der 100. Geburtstag der 1964 verstorbenen Dichterin Agnes Miegel. Sie gehört also zu jener Aufbruchsgeneration, die noch vor dem ersten Weltkrieg ihre Talente entfalten konnte. Obgleich sie Kühnes und Neues auszutragen hatte, war sie nicht bei denen, die um die neue expressionistische Form rangen, sondern wählte die ihr besonders gemäßen Formen der Ballade und der Novelle.

In Börries von Münchhausens „Göttinger Musenalmanach für 1901“ erschienen gleich siebzehn Balladen und dreizehn lyrische Gedichte des jungen Mädchens, und das literarische Deutschland hatte wieder eine bedeutende Dichterin. Aber Schwärmerei und Décor machten bald dem vertieften Lebensgefühl einer musisch und historisch vielseitig gebildeten jungen Frau Platz, bei der sich heiter-impressionistische Erlebnisfülle und düster-visionäres Schauen die Waage hielten. So wurde Agnes Miegel Deutschlands große Balladen-Dichterin, deren Meisterwerke „Die Nibelungen“, „Die Frauen von Nidden“ und „Die Mär vom Ritter Manuel“ bald in jedes Lesebuch Eingang fanden. Darüber hinaus gelangen ihr auch in der einen Lyrik und in der novellistischen Erzählkunst Meisterwerke. Besonders die Erzählungen „Die Fahrt der sieben Ordensbrüder“ ist ein vorläufig letzter Höhepunkt der historischen Novelle, im Realismus der Darstellung ebenso überzeugend, wie in der Geschmeidigkeit der einfühlsamen Phantasie. Dieses Werk rückt gleichzeitig Geschichte und Besonderheit der ostpreußischen Heimat der Dichterin nachdrücklich ins allgemeine Bewußtsein. Die Dichterin entstammte väterlicherseits einer angesehenen Königsberger Kaufmannsfamilie. Mütterlicherseits geht ihre Ahnenreihe auf Salzburger Emigranten des 18. Jahrhunderts zurück.

Die Sonderbriefmarke und der Sonderstempel wurde im Auftrage der Deutschen Bundespost von der Düsseldorfer Künstlerin Elisabeth von Janota-Bzowski entworfen, die auch exklusiv für die Kunden der Firma Hermann E. Sieger den Sonderumschlag gestaltete.

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